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Gené: "Es wird ziemlich gefährlich"

13. April 2004 - 11:49 Uhr

BMW-Williams-Testfahrer Marc Gené schließt sich den Forderungen an, die Formel 1 aus Sicherheitsgründen einzubremsen

Marc Gené
In den Augen von Marc Gené sind die Autos mittlerweile zu schnell
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - FIA-Präsident Max Mosley hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um herauszufinden, ob die Formel 1 mittlerweile zu schnell geworden ist. Der Brite kündigte an, dass man zur Not Änderungen am Reglement durchführen wird, um die Autos einzubremsen. Besonders die Geschwindigkeiten der Autos in den Kurven gelten bei einigen Experten mittlerweile als kritisch.

Als erste Fahrer haben David Coulthard und Jarno Trulli gefordert, die Autos einzubremsen. Teamchef Peter Sauber unterstützte die Forderung in einem Interview mit 'F1Total.com' und forderte Einheitsreifen. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, wie Coulthard und Trulli Mitglied der Fahrervereinigung 'GPDA', sieht jedoch derzeit keinen Grund, die Autos durch Eingriffe in das Reglement einzubremsen.

Gegenüber unseren Kollegen von 'autosport.com' hat Marc Gené eine Einbremsung der Autos gefordert. Die Unfälle vergangenes Jahr von Ralf Schumacher bei Tests in Monza und Ralph Firman in Budapest, hätten gezeigt, dass die Belastungen für die Fahrer beim Einschlag grenzwertig sind. Besonders in den Kurven würden die Autos immer schneller werden: "Das wird ziemlich gefährlich, denn die Autos sind bei den Geschwindigkeiten sehr schwer zu korrigieren. Ich denke darüber schon seit mehr als einem Jahr nach und wenn wir nicht etwas tun, wird sich jemand verletzen."

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