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Mosley steht vor der Wiederwahl als FIA-Präsident
Obwohl sein Ansehen in den letzten Jahren gelitten hat, wird Max Mosley nächste Woche vermutlich im Amt des FIA-Präsidenten bestätigt
(Motorsport-Total.com) - Seit 1991 hat Max Mosley als Chef der zuständigen Sportbehörde - damals war das noch die FISA, die 1993 mit der FIA zusammengelegt wurde - das Sagen in der Formel 1. Kommende Woche wird der Präsident der FIA neu gewählt, doch nach derzeitigem Stand der Dinge wird der Brite wohl für eine weitere Amtsperiode bestätigt.
Unsere Kollegen von 'Autosport-Atlas' haben herausgefunden, dass die Anmeldefrist für potenzielle Kandidaten am 7. Oktober verstrichen ist, ohne dass sich ein zweiter Anwärter zur Verfügung gestellt hätte. Wenn also in sechs Tagen neu gewählt wird, steht nur der Name Mosley auf den Stimmzetteln. Auch das angeblich geplante Misstrauensvotum im Rahmen der Formel-1-Kommission am Montag in London dürfte damit hinfällig sein.
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Erstmals in der Geschichte der FIA tritt Mosley übrigens mit einem Kabinett zur Wahl an, wobei seine Mitarbeiter nicht öffentlich bekannt sind. Der Brite ist ja schon lange der Ansicht, dass sein Job für eine Person einfach zu viel ist, zumal er sich nicht nur um den Motorsport, sondern auch um den normalen Straßenverkehr kümmern muss. Vermutlich wird er daher manche Aufgaben abgeben und sich nur noch um die wirklich entscheidenden Dinge kümmern.
Ihr
Dass Mosley noch einmal gewählt wird, kommt für viele doch überraschend, auch wenn nie eine ernsthafte Alternative absehbar war. Die Formel-1-Verantwortlichen hat er mit seinen Annäherungsversuchen in den letzten Wochen aber offensichtlich halbwegs versöhnt, und an seiner grundsätzlichen Kompetenz bestand ohnehin nie ein Zweifel. Außerdem gilt der gelernte Jurist als Vertrauter von Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone.
Um Juli 2004 hatte Mosley, der übrigens einer der Mitgründer des ehemaligen March-Teams war, erstmals seinen Rücktritt als FIA-Präsident angekündigt, zumal es innerhalb der FIA und seitens der Formel-1-Rennställe Strömungen gab, die mit seiner Arbeit nicht mehr einverstanden waren. Nur zwei Monate später erklärte er allerdings den Rücktritt vom Rücktritt, weil er von den Teams und seinen Mitarbeitern zum Weitermachen aufgefordert wurde.










