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Gemischte Gefühle bei Red Bull Racing
Während Mark Webber in seiner Heimat einen sehr positiven Auftakt erlebte, hatte David Coulthard mehrere technische Probleme
(Motorsport-Total.com) - Lokalmatador Mark Webber war heute die große Überraschung des ersten Tages in Melbourne: Der Red-Bull-Pilot etablierte sich in der ersten Session als schnellster Verfolger der beiden Topteams und legte am Nachmittag als Zweiter sogar noch ein Schäuflein nach - nach langer Führung, ehe er kurz vor Schluss doch noch von Lewis Hamilton abgefangen wurde.
"Das war gar nicht so schlecht", freute sich Webber über das gute Abschneiden. "Natürlich waren unterschiedliche Benzinmengen im Spiel, also ist es schwierig einzuschätzen, wo wir wirklich stehen. Vier Autos sind mal definitiv schneller als wir, also werden wir unsere Köpfe senken und vor dem Qualifying morgen noch an der Rennpace arbeiten. Es war heute ziemlich windig, aber das ist für alle das gleiche Problem."

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Nicht ganz: Red Bulls RB4 ist auf Seitenwind besonders sensibel, weil die "Haifischflosse" für jede Bö natürlich eine ideale Angriffsfläche bietet. Dass Webber - zugegebenermaßen mit wenig Benzin - am Nachmittag trotzdem so schnell unterwegs war, ist umso erfreulicher. Nicht so toll lief es hingegen für David Coulthard, der am Vormittag wegen eines "Defekts im Ölsystem des Getriebes" (Geoff Willis) eine Rauchwolke hinter sich herzog und am Nachmittag nach Ablauf der Zeit ausrollte.
Entsprechend unzufrieden war der Schotte dann auch: "Wir haben in der ersten Session wegen eines Getriebeproblems Zeit verloren, also mussten wir im zweiten Training wieder aufholen, was nach der guten Zuverlässigkeit bei den Wintertests frustrierend ist. Heute Nachmittag hatten wir ein hektisches Programm zu erledigen, aber zumindest das ist uns gelungen, sodass wir einiges von der Zeit wieder gutgemacht haben", so Coulthard.











