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Renault-Paarlauf im Mittelfeld

21. März 2008 - 13:46 Uhr

Nelson Piquet Jr. erlebte endlich einen Trainingsfreitag nach Maß, Fernando Alonso musste mit einem maladen Getriebe seine Runden drehen

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet Jr. hatte in Sepang genug Zeit für das Lernen
© Renault

(Motorsport-Total.com) - In Sepang fuhr Nelson Piquet Jr. so, wie er es schon in Melbourne geplant hatte. Der Rückstand auf Fernando Alonso war gering - sehr gering sogar. Am Vormittag war Alonso Sechster, Piquet Jr. war 12 Tausendstel langsamer. Noch knapper war es am Nachmittag: Alonso rangierte auf Platz 14, Piquet Jr. hatte als 15. 3 Tausendstel Rückstand. Abgesehen davon sah man aber nicht nur frohe Gesichter bei Renault.

"Es war ein heißer erster Arbeitstag und ich hatte am Nachmittag ein Getriebeproblem, das mein Programm etwas störte. Dennoch konnten wir den ersten Tag mit interessanten Daten für das Qualifying beenden", so Alonso. "Wir werden das heute Abend analysieren, um das Beste aus dem morgigen Freien Training zu machen. Es ist immer unser Ziel, unsere Leistung im Qualifying zu verbessern. Daran arbeiten wir."

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Piquet Jr. erlebte - im Gegensatz zu Australien - einen normalen Freitag. "Ich fuhr heute viele Runden und konnte das geplante Programm abspulen - das hat den Unterschied dann ausgemacht", erklärte er. "Die Tatsache, dass ich den Kurs kenne, hilft natürlich auch und ich habe viel gelernt und fühle mich wohl. Ich hoffe, dass es bis zum Sonntag so weitergeht, denn ich war mit dem Verhalten des Autos zufrieden. Es gibt dennoch noch viel zu tun, aber insgesamt ist das Ergebnis des ersten Tages ermutigend."

"Fernando hatte ein Getriebeproblem und konnte den zweiten Gang nicht nutzen, was in Sepang schon ein Nachteil ist", so Chefingenieur Pat Symonds. "Wegen der neuen Getrieberegeln entschieden wir, das Getriebe einfach drin zu lassen und zu warten, was passiert. Vor dem Ende der Sitzung setzte es dann komplett aus. Nelson wiederum hatte einen soliden Tag, seine Leistung war gut. Es ging darum, das Auto und ihn weiterzuentwickeln. Daher entschieden wir, die Reifen so zu nutzen, dass sie ihm die besten Lernchancen gaben - und nicht die besten Rundenzeiten."

"Das erste Training lief gut für uns, auch wenn es wegen der roten Flagge etwas verkürzt war", hielt Motoreneinsatzchef Denis Chevrier fest. "Im zweiten Training hatte Fernando ein Problem mit dem Getriebe, aber wir konnten dennoch weiterfahren. Nelson hatte ein umfangreiches Programm, aber das konnten wir durchziehen, was ermutigend ist. Wir legen wir üblich nicht viel Wert auf die heutige Reihenfolge, es ist ja nur Freitag. Motorenseitig lief alles gut, wir haben keine speziellen Probleme."