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Glock: "Mehr als Platz neun wäre nicht drin gewesen"

30. April 2008 - 13:57 Uhr

Timo Glock ärgert sich zwar über die Barcelona-Karambolagen, trauert aber nicht einer möglichen Punkteplatzierung hinterher

Timo Glock
Wartet immer noch auf seine ersten Punkte der Saison: Timo Glock
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es ist immer noch der gleiche Status: Timo Glock wartet auf Glück. Auch im vierten Saisonrennen konnte der Toyota-Neuling keine Zähler einfahren, während sein Teamkollege Jarno Trulli nunmehr drei Rennen in Folge gepunktet hat. Der 26-Jährige hatte in Barcelona bereits zu Anfang des Rennens viel Pech, als er sich in einer Kollision mit Kazuki Nakajima den Frontflügel beschädigte. Später im Rennen geriet er dann auch noch mit Red-Bull-Pilot David Coulthard aneinander.

"Wer auffährt, hat immer Schuld - und das war ich eben", gestand Glock im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport-Total.com'. Er sei im Zweikampf mit dem Schotten von dessen frühen Bremsmanöver überrascht worden und sah für sich keine Chance mehr, der Situation zu entkommen. "Dumm gelaufen, abhaken und beim nächsten Rennen gucken", legte der 26-Jährige den Vorfall zunächst zu den Akten.

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In Istanbul wird die Geschichte allerdings noch einmal kurz aufgewärmt, denn Glock wird mit seinem Konkurrenten das Gespräch suchen. "Ich habe ihn nach dem Zwischenfall in Barcelona nicht mehr gesehen. Ich werde ihn in der Türkei sicherlich noch einmal ansprechen." Jenseits der Schuldfrage, ließ der Odenwälder den Spanien-Grand-Prix Revue passieren. "Das mit Nakajima hat nur wenig Unterschied gemacht, denn ich war nach den ersten beiden Kurven ohnehin sofort hinter Coulthard." An dieser Situation sollte sich im weiteren Rennverlauf kaum etwas ändern.

"Wer auffährt, hat immer Schuld - und das war ich eben."
Timo Glock

"Ich konnte da nix machen, weil man einfach nicht überholen kann. Nach dem Boxenstopp bin ich vor Nick Heidfeld und Giancarlo Fisichella wieder herausgekommen, also wäre maximal Platz neun oder zehn für mich möglich gewesen. Mehr ging nicht, weil wir im ersten Stint einfach so viel verloren haben", so Glock, der sich nun also bis mindestens Istanbul gedulden muss, bis er vielleicht seine ersten Zähler einfährt.

Der Toyota sei zwar in den vergangenen Wochen immer besser geworden, aber auch die Konkurrenz habe nicht geschlafen. "Bei Renault muss man schon sagen, dass die in Barcelona ein Stück vor uns waren. Jetzt muss man erst einmal sehen, ob die das auch mit nach Istanbul nehmen können. Wenn ja, dann sind sie eben einen kleinen Schritt vor uns. Dann müssen wir zurückschlagen."

Wie sich der Deutsche gegen seinen erfahrenen Teamkollegen durchsetzen möchte und an welchen Stellen der aktuelle Toyota verbessert werden sollte, lesen sie morgen im vollständigen Interview mit Timo Glock auf 'Motorsport-Total.com'.

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