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Force India mit beiden Autos im Ziel

20. Juli 2008 - 17:46 Uhr

Die Performance ist nach wie vor nicht ausreichend, nun hofft man im indischen Rennstall auf das neue Getriebe, das einen Schritt nach vorn bedeuten soll

Adrian Sutil
Adrian Sutil bei einem Ausflug neben die Strecke
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Force India-Team hatte beim Großen Preis von Deutschland keine Chance, um die Vergabe der WM-Punkte ein Wort mitzusprechen, schließlich blieb der erhoffte Regen aus. Immerhin sahen beide Piloten die Zielflagge, Giancarlo Fisichella auf Platz 14, Teamkollege Adrian Sutil auf den 16. Rang.

"Im ersten Teil des Rennens fühlte ich mich im Auto nicht wohl, denn ich kämpfte mit fehlender Haftung, ich hatte Untersteuern und Übersteuern mit etwas durchdrehenden Rädern", klagte Fisichella. "Aber am Ende des Abschnitts lief es besser. Auf dem weichen Reifen war es ein Schritt nach vorn."

"Das Team zeigte während der Safety-Car-Phase einen guten Strategie-Schachzug und ich konnte ein paar Plätze gutmachen, nachdem ich an die Box gekommen war und die anderen an die Box fuhren. Ich hätte vielleicht eine Position weiter vorn ins Ziel kommen können, aber unglücklicherweise blockierte ich in der achten Kurve die Reifen und verlor eine Position. Aber alles in allem ist es schön, ins Ziel gekommen zu sein und erneut ein Rennen gefahren zu haben."

"Ich bin ein wenig enttäuscht, denn ich denke, dass wir im Rennen ein gutes Tempo hatten", so Sutil. "Aber schlussendlich haben wir nichts daraus gemacht. Wir verloren beim ersten Boxenstopp etwas Zeit, und während des Safety Cars konnten wir nicht zum richtigen Moment an die Box kommen."

"Wir konnten dann nicht aufholen, ich verlor aus diesem Grund zehn Sekunden. Während meines letzten Abschnitts des Rennens fühlte sich etwas an meinem Auto nicht in Ordnung an, wir müssen also untersuchen, was passierte. Es war also nicht das beste Rennen, aber zumindest haben wir es beendet."

"Nach einem enttäuschenden Qualifying gestern hatten wir einmal mehr im Rennen eine bessere Performance", so Mike Gascoyne, Technischer Direktor des Teams. "Natürlich wurde die Strategie durch das Safety Car dominiert, und wir waren in der Lage, sie zu nutzen, um ein paar Plätze gutzumachen."

"Adrian hatte im ersten Teil des Rennens die bessere Geschwindigkeit, aber unglücklicherweise bedeutete die Safety-Car-Phase, dass er hinter Giancarlo zurück fiel. Aber auch so war seine Geschwindigkeit durchweg exzellent und er hat mehr verdient."

"Giancarlo hatte mit der Balance mehr zu kämpfen, aber er leistete gute Arbeit und brachte das Auto ins Ziel. Alles in allem gaben wir das Beste, was wir heute hier mit unserem Auto erreichen konnten. Unglücklicherweise erhielt Giancarlo eine 25-Sekunden-Strafe."

"Wir müssen nun weiter arbeiten und auf den Test in der kommenden Woche blicken, wo wir das Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung einsetzen werden. Wir können bei den kommenden Rennen auf einen weiteren Schritt nach vorn hoffen."

"Dies war ein hartes Rennen, denn die Safety-Car-Phase kam zu einem kritischen Moment", so Team-Besitzer Vijay Mallya. "Bei Giancarlo war dies zu seinem Vorteil, aber unglücklicherweise was Adrian es in der Rangfolge nach hinten. Dies ist - so wie wir dies immer sagen - Rennsport, manchmal läuft es für einen, manchmal nicht."

"Ich bin jedoch ganz klar froh darüber, dass wir gegen andere Autos gefahren sind, und mit ihnen mithalten konnten. Zudem war unsere Zuverlässigkeit sehr gut. Dies ist klarerweise ein gutes Zeichen für die Zukunft. Und wenn wir beim Test Erfolg haben und unser neues Getriebe einführen, dann könnten wir aus eigener Kraft vor ein paar Leuten ins Ziel kommen."

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