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Keinerlei Probleme bei Force India

23. Juli 2008 - 19:16 Uhr

Tonio Liuzzi und das Force-India-Team erlebten heute in Jerez einen problemlosen Testauftakt - Schnellschaltgetriebe besteht erste Ausdauertests

Vitantonio Liuzzi
Tonio Liuzzi absolvierte heute im Laufe des Tages 102 Testrunden in Jerez
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Platz acht unter zehn Teilnehmern stand am Ende des Tages für Tonio Liuzzi zu Buche - doch bei Force India schaute man am heute nicht unbedingt nur auf die Rundenzeiten. Viel wichtiger war das Testdebüt des neuen Getriebes ohne Zugkraftunterbrechung, das bislang nur einen kurzen Rollout erlebt hatte. In 1:20.577 Minuten umrundete Liuzzi den spanischen Kurs und legte 102 Umläufe auf der Teststrecke zurück, wobei er jede Menge Setup- und Abstimmungsarbeiten erledigen konnte.

"Wir hatten heute einen produktiven Start in den Test und konnten über 100 Runden ohne technische Probleme zurücklegen", berichtete Dominic Harlow, Chefingenieur für Rennen und Testfahrten bei Force India. "Das war natürlich hervorragend, zumal wir erstmals unser neues Schnellschaltgetriebe ohne Zugkraftunterbrechung an der Strecke ausprobiert haben."

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"Tonio hat sich außerdem näher mit Updates für die Aufhängung sowie mit dem neuen Aerodynamikpaket beschäftigt, das wir in Hockenheim schon benutzt haben. Am Nachmittag haben wir einige Longruns gedreht, um uns der Zuverlässigkeit zu widmen und im Großen und Ganzen war das ein ermutigender Auftakt für uns bei diesen Testfahrten."

"Morgen werden wir mit Tonio weitermachen und das neue Getriebe weiter ausprobieren. Wir kümmern uns dann auch um die neuen Slicks von Bridgestone, die 2009 eingeführt werden", künidgte Harlow abschließend an. "Heute war ein guter Tag, vor allem, weil ich einen ganzen Monat lang nicht im Wagen saß", freute sich Liuzzi über sein Comeback im Force-India-Boliden.

"Ich bin aber sehr leicht wieder in den Rhythmus gekommen und wir konnten reichlich produktive Arbeit leisten. Das Hauptthema war heute, viele Runden zu drehen und dabei das neue Getriebe und einige andere Komponenten zu testen. Wir konnten das Programm ohne Probleme abspulen. Das Getriebe war zuverlässig und das hat sich definitiv auch positiv auf die Rundenzeiten ausgewirkt."

"Ich habe außerdem am Setup der Aufhängung und der Dämpfer gearbeitet, welche ich vorher noch nie getestet hatte. Die Ergebnisse waren ziemlich gut. Es fühlt sich so an, als hätten wir einen Schritt nach vorne gemacht - die Zeiten waren so schlecht nicht", bilanzierte der Italiener und ordnete die Leistung seines Rennstalls im Vergleich zur Konkurrenz ein.

"Das muss man auch in Relation zu den anderen Teams sehen, die zum Teil mit Slicks und anderen Aerodynamikpaketen gefahren sind. Ich freue mich schon auf morgen und darauf, sicherzustellen, dass das Auto in Ungarn gut funktioniert", sagte Liuzzi abschließend, der sein Einsatzfahrzeug übermorgen an Giancarlo Fisichella übergeben wird.

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