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Toyota: Fast das Worst-Case-Szenario

04. Juli 2008 - 18:14 Uhr

Im zweiten Freien Training waren weder Timo Glock noch Jarno Trulli in der Lage, planmäßig zu fahren, weil beide technische Probleme hatten

Toyota
Das Batman-Logo brachte Toyota am Freitag kein Glück
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für das Toyota-Team verlief das Training am Freitag in Silverstone nicht nach Wunsch. Timo Glock flog in der ersten Einheit von der Strecke, als er auf Öl ausrutschte, das nach Fernando Alonsos Motorschaden auf der Strecke lag.

In den zweiten 90 Trainingsminuten plagte den Deutschen ein Kupplungs-Problem, bei Teamkollege Jarno Trulli brach ein Heckflügel, woraufhin er ziemlich unsanft in der Streckenbegrenzung landete. Am Ende belegte Glock mit 1,483 Sekunden Rückstand Platz 14, Trulli bildete mit 2,207 Sekunden Abstand das Schlusslicht.

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"Dies war für beide Autos ein schwieriger Nachmittag."
Timo Glock

"Dies war für beide Autos ein schwieriger Nachmittag", so Glock. "Das Problem mit der Kupplung bedeutete, dass wir den Großteil der zweiten Einheit verpassten. Am Ende leisteten die Mechaniker großartige Arbeit, um das Auto für die letzten zehn Minuten fertig zu bekommen. Dadurch konnten wir weitere zwei Versuche fahren."

"Das Auto hat sich heute Morgen ganz in Ordnung angefühlt, so wie dies beim Test in der vergangenen Woche der Fall gewesen war. Aber wir werden nun für den Rest des Wochenendes eine Aufholjagd durchführen. Nach den Ergebnissen des Teams der vergangenen beiden Rennen werden wir am Sonntag jedoch Druck machen, um weitere Erfolge zu erzielen."

"Ich verlor einfach den Heckflügel und flog ab."
Jarno Trulli

"Heute ist es für uns ganz klar nicht gut gelaufen", so Trulli. "Es ist schwierig zu sagen, was passiert ist, ich verlor einfach den Heckflügel und flog ab. Danach wurde ich zur Routine-Kontrolle in das Medical Centre gebracht, aber ich bin in Ordnung und habe grünes Licht erhalten, morgen wieder ins Cockpit zurückkehren zu können."

"Dies bedeutet, dass wir ein arbeitsreiches Wochenende vor uns haben, aber wir werden alles geben, um Boden gutzumachen. Nach unseren kürzlich erzielten Erfolgen ist das Team wirklich heiß. Wir können immer noch versuchen, beide Autos in die Top 10 zu bringen, und unser Ziel sind Punkte."

"Wir haben mit beiden Autos den Großteil der zweiten Einheit verpasst."
Dieter Gass

"Dies war heute für uns womöglich beinahe das Worst-Case-Szenario, denn wir haben mit beiden Autos den Großteil der zweiten Einheit verpasst", so Chefingenieur Dieter Gass. "Timo hatte ein Problem mit der Kupplung, und die Mechaniker leisteten sehr gute Arbeit, um dieses rechtzeitig zu lösen, damit das Auto wieder auf die Strecke gehen kann und er am Ende die Möglichkeit hatte, den weicheren Reifen auszuprobieren."

"Bei Jarno hatten wir ein Problem mit dem Heckflügel. Er fuhr ein neues Teil, wir sind aus diesem Grund bei Timo auf die Standard-Spezifikation zurückgegangen, und werden damit für den Rest des Wochenendes weitermachen."

"Zuvor war der Morgen ganz ordentlich gewesen, abgesehen von der Unterbrechung durch die rote Flagge. Wir konnten uns durch den Großteil der geplanten Dinge arbeiten. Aber die Einheit am Nachmittag war die wichtige, und nun haben wir klarerweise eine Menge Fahrzeit verloren. Glücklicherweise waren wir hier beim Test in der vergangenen Woche, wir verfügen also über gute Daten, auf denen wir unsere Entscheidungen für morgen basieren können."

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