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Rosberg: "Haben Problem lokalisiert"

08. August 2008 - 08:56 Uhr

Nico Rosberg ist zuversichtlich, dass Williams zum Saisonende stärker wird: "Aber in der Formel 1 braucht es Zeit"

Nico Rosberg
Nico Rosberg erwartet eine langsame Steigerung bei Williams
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg war nah an der Verzweiflung. Der Williams-Pilot hatte immer wieder Hoffnung auf Besserung geschöpft und wurde immer wieder enttäuscht. Nachdem das Team mit einem Podestplatz in die Saison gestartet war, konnte man das Leistungsniveau schnell nicht mehr halten. Die Konkurrenz zog mit jedem Entwicklungsschritt weiter davon. Doch nun scheint offenbar wieder ein Licht am Ende des Tunnels aufzutauchen. Gründliche Analyse und ein Versuch in Ungarn sollen eines der Kernprobleme des FW30 offenbart haben.

"Wir sind dem Problem jetzt auf den Grund gegangen. Wir haben eine Erklärung gefunden", sagte Rosberg gegenüber 'autosport.com'. Der guten Ergebnisse bei den Wintertests und der hervorragende Podestplatz vom Saisonauftakt in Melbourne hatten falsche Hoffnungen geweckt. Statt Punkte gab es immer mehr Enttäuschung. "Vor allem wenn man sieht, dass wir im Winter auf dem Level von Red Bull und Toyota waren. Bei uns ging es eher bergab."

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"Wir haben den Kernpunkt unserer Probleme nun identifiziert und ich habe in Ungarn einen weiteren Teil gelernt, der einen kleinen Schritt in die Richtung bedeutet. Es brachte uns noch näher an die Lösung. Ich habe im Qualifying etwas ausprobiert und das lief sehr positiv", beschrieb der Deutsche, der sich in Budapest zwar für Q2 qualifizieren konnte, dann aber in seinem Vorwärtsdrang von einem Hydraulikdefekt gebremst wurde.

Bei Williams steckt man nun einer Zwickmühle. Die Entwicklung für 2009 läuft auf Hochtouren, aber der Schuh am aktuellen FW30 drückt gewaltig. Rosberg geht davon aus, dass er weiterhin Geduld haben muss. "Das Problem ist, dass so etwas in der Formel 1 Zeit braucht. Man muss es entwerfen, es produzieren, testen und dann ans Auto bauen. Wir werden das nicht in naher Zukunft hinbekommen, es wird ein paar Wochen dauern." Die Sommerpause verschafft den Teams zwar Zeit für Entwicklungen, aber es herrscht Testpause auf den Strecken.

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