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Mücke: Heimspiel für Vietoris
Die Formel-3-Euroserie gastiert am Wochenende auf dem Nürburgring - Das klare Ziel des Gönnersdorfers Christian Vietoris: "Ich will einen Sieg"
(Motorsport-Total.com) - Mit Optimismus startet das Mücke-Team am kommenden Wochenende (25. bis 27. Juli) auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte der Formel-3-Euroserie. Der Rennstall aus der deutschen Hauptstadt will in den Läufen elf und zwölf seine vorderen Positionen verteidigen. In der Formel-3-Euroserie hat der größte private Rennstall Deutschlands bislang vier Siege und einen zweiten Platz zu Buche stehen.
Red-Bull-Junior Mika Mäki gewann im Mercedes-Dallara dreimal, zuletzt vor zwei Wochen im niederländischen Zandvoort. Der Finne liegt als Zweiter in der Gesamtwertung nur neun Punkte hinter dem italienischen Spitzenreiter Edoardo Mortara (Volkswagen-Dallara) zurück und führt in der Rookie-Wertung vor seinem tschechischen Mücke-Teamkollegen und Mercedes-Junior Erik Janis.
Ein ganz besonderes Wochenende steht dem Gönnersdorfer Christian Vietoris bevor. "Ich wohne nur 20 Minuten vom Nürburgring entfernt und freue mich natürlich sehr auf das Heimspiel. Mein Ziel ist ein Sieg." Den hatte er im Laufe der Saison bisher einmal auf dem Norisring in Nürnberg geschafft und war zuvor einmal Zweiter. In der Gesamtwertung liegt Vietoris als Fünfter ebenfalls gut im Rennen. Im ersten Test am heutigen Donnerstag (24. Juli) hat Vietoris als Zweiter die Bestzeit nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst.
"Mit dem bisherigen Verlauf der Saison können wir sehr zufrieden sein. Unsere Jungs haben die Erwartungen erfüllt", sagt Peter Mücke. Der Teamchef betont aber zugleich: "Wir werden uns auf keinen Fall auf den bisherigen Erfolgen ausruhen. Für unsere drei Fahrer und das gesamte Team heißt es, sich weiter voll zu konzentrieren. Nur so können wir in dieser Serie weiter vorn mitmischen." Es gehe vor allem darum, in den noch ausstehenden zehn Saisonrennen kontinuierlich gute Leistungen abzuliefern. "Dazu ist es ganz wichtig, bereits im Qualifying für gute Ausgangspositionen zu sorgen", betont Mücke.










