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Volkswagen: Spitzenreiter und ein Abgang
Volkswagen will in Zandvoort die Doppelführung mit Edoardo Mortara und Signature verteidigen - Maximilian Götz ab sofort nicht mehr dabei
(Motorsport-Total.com) - Die Volkswagen-Piloten aus dem Signature-Team peilen beim fünften Rennwochenende der Formel-3-Euroserie im niederländischen Zandvoort die Verteidigung der doppelten Tabellenführung an: Zum einen hat Edoardo Mortara in der Fahrerwertung weiterhin die Nase vorn, zum anderen liegt die französische Signature-Mannschaft vor den beiden Rennen auf dem Dünenkurs an der Nordsee auch in der Team-Wertung an der Tabellenspitze.
"Edoardo Mortara und das Signature haben im Kampf um die Meisterschaft eine sehr gute Ausgangsposition, allerdings markieren die Rennen in Zandvoort gerade einmal die erste Saisonhälfte. In der Formel-3-Euroserie liegen Erfolg und Misserfolg eng beieinander - das haben die vielen kampfbetonten Rennen in diesem Jahr deutlich gemacht. Abgerechnet wird erst am Schluss", sagt Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit dem ersten Sieg und sieben weiteren Podiumsplätzen des Formel-3-Motors aus dem Volkswagen Konzern haben wir unsere selbst gesetzten Ziele zwar übertroffen, aber wir konzentrieren uns weiter darauf, unseren Beitrag zum Erfolg zu perfektionieren."

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"Signature und Volkswagen haben sehr gute Arbeit geleistet - vor der Saison hat niemand damit gerechnet, dass wir zu diesem Zeitpunkt vorne liegen würden. Ich konzentriere mich jetzt stärker auf die Meisterschaft, einzelne Siege sind nicht alles", unterstreicht Spitzenreiter Mortara, der als einziger Pilot bei bislang allen Rennen punktete.
Die Eigenheiten von Zandvoort
Der 21-jährige Italiener kennt den ehemaligen Grand-Prix-Kurs bereits aus der vergangenen Saison: "Zandvoort ist ein Klassiker im Formel-3-Kalender und hat seine Eigenheiten. Die Strecke bietet viele sehr schnelle Kurven und mit der 'Tarzanbocht' am Ende der Zielgeraden eine gute Überholmöglichkeit. Da der Kurs direkt an der Nordsee liegt, herrscht häufig starker Wind, der immer wieder Sand auf die Strecke bläst."
Mit Franck Mailleux und Jean Karl Vernay auf den Plätzen sieben und acht sowie Neuzugang Robert Wickens - Zweiter am Norisring - auf Platz 15 der Gesamtwertung hat die Signature-Equipe um Philippe Sinault drei weitere heiße Eisen im Kampf um die Teamwertung im Feuer.
Erfolglos: Götz musste gehen
Ein anderer bisheriger VW-Pilot wird in Zandvoort allerdings nicht mehr dabei sein: Maximilian Götz fährt nicht mehr für das RC-Team. Nach einem sportlich bislang enttäuschenden Saisonverlauf kamen der Rennstall und das Management des 21-Jährigen aus Uffenheim überein, ihre Zusammenarbeit nicht weiter fortzusetzen.
Das Team aus dem Mailänder Vorort Lacchiarella konzentriert sich nun auf die drei Rennwagen von Congfu Cheng, Martin Plowman und Jens Klingmann, angetrieben vom 210 PS starken Zweiliter-Formel-3-Motor aus Wolfsburg.











