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Zuber: "Hatte einen Megastart!"
Bann gebrochen: Andreas Zuber raste im Sprintrennen in Hockenheim von hinten vor auf Rang zwei - Endlich klappte es auch mit dem Starten
(Motorsport-Total.com) - Andreas Zuber hatte angekündigt, in dieser GP2-Saison noch unbedingt ein Sprintrennen gewinnen zu wollen. Diesen Sonntag in Hockenheim war es dann beinahe soweit. Der Piquet Sports-Pilot konnte den "Fluch" der Sprintrennen, der ihn dieses Jahr begleitet hatte, abschütteln und holte den zweiten Platz hinter Karun Chandhok. Damit erreichte Zuber sein bestes Saisonergebnis - und das, obwohl er nach dem Crash im Hauptrennen nur vom elften Startplatz aus ins Rennen gegangen war.
Im Hauptrennen musste Zuber am Start noch mit Kupplungsproblemen kämpfen, doch im Sprintrennen lief alles perfekt. "Wir wussten, was im Hauptrennen das Problem war", erklärte der Piquet-Pilot. "Das Getriebe brannte durch, weil der erste Gang zu lange drin war. Wir hatten in diesem Jahr schon so viele Startprobleme, aber wir wussten danach immer, woran es lag. Diesmal war es einfach klasse: Ich hatte einen Megastart und war nach der ersten Runde schon Sechster. Denn ich hatte am Start schon vier oder fünf Autos überholt."

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Zwar verlor Zuber in der ersten Kurve wieder zwei Positionen, nach dem er nach außen gedrängt worden war, aber er kämpfte sich zurück: "Erst habe ich meinen Teamkollegen überholt, dann di Grassi. An Pantano und Soucek kam ich vorbei, als sie sich im Duell berührt haben. Nach fünf Runden habe ich ziemlichen Druck auf Chandhok gemacht, aber meine Hinterreifen haben etwas an Grip verloren. Da ich gesehen habe, dass von hinten Bruno Senna angeflogen kam, dachte ich 'okay, warten wir auf einen Fehler von Chandhok'. Er hat aber keinen gemacht, er ist ein wirklich gutes Rennen gefahren. Und wenn man schon von Platz elf vorgekommen ist auf Rang zwei, will man auch nicht mehr zuviel riskieren!"
In den vergangenen Rennen hatten Zuber und das Piquet-Team große Probleme mit den Reifenabrieb, dort scheint nun eine Lösung gefunden zu sein: "Das war echt verrückt, denn nach fünf Runden hatte ich keinen Gummi mehr auf den Reifen. Jetzt war es zwar nach fünf Runden nicht viel, aber immerhin noch ein bisschen Gummi drauf! Es wird immer besser und wir haben am Auto ein paar Dinge geändert. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich für Budapest."










