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Pantano: "Hatte einfach kein Glück"

06. September 2008 - 19:41 Uhr

Giorgio Pantano erlebt Pleiten, Pech und Crashs - Trotzdem sind die Titelchancen des Italieners gestiegen

Giorgio Pantano
Giorgio Pantano hatte Glück im Unglück: Titelchancen perfekt erhalten
© GP2

(Motorsport-Total.com) - Giorgio Pantano ist mit einem blauen Auge davongekommen. Der in der GP2-Gesamtwertung führende Racing-Engineering-Pilot kann nach einem verkorksten Rennen mit einem Lächeln auf die Punktetabelle schauen, denn auch die Titelkonkurrenten Bruno Senna und Lucas di Grassi blieben im Hauptrennen in Spa-Francorchamps ohne Zähler. "Wir hatten heute einfach kein Glück", kommentierte der Italiener nach dem Rennen, dessen Chancen auf den Titel nach dem heutigen Tag eher besser geworden sind.

Zunächst hatte sich Pantano bis auf Rang zwei nach vorne kämpfen können und war seinem Widersacher Senna auf den Fersen, doch innerhalb einer Safety-Car-Phase wurde er plötzlich langsam, die nachfolgenden Autos zogen vorsichtig an ihm vorbei: "Der Motor schaltete in den Sicherheitsmodus, weil ich vergessen hatte, auf die Temperaturen zu achten. Ich fiel zurück. Nach dem Restart lag ich auf Platz acht, womit ich hätte leben können."


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Rang acht im Hauptrennen hätte dem Titelfavoriten die Pole-Position für den Sprint am Sonntag beschert, doch es kam anders. "In Kurve eins kam ich auf den inneren Randstein und drehte mich. Danach wollte ich mich nach vorne kämpfen und an Rodriguez vorbei. Es war wieder in Kurve eins. Ich kam auf eine nasse Stelle, hatte einen Crash mit Di Grassi und konnte den Wagen nicht mehr halten", beschrieb der Italiener. Traurig an der Aktion: Lucas di Grassi hatte sich im Hauptrennen von ganz hinten auf Rang acht vorgekämpft. Er hätte also morgen auf der Pole-Position gestanden.

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