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Race of Champions bleibt wohl in London
Fredrik Johnsson, Coveranstalter des Race of Champions, zieht nach dem Event in London Bilanz und spricht über die Zukunft
(Motorsport-Total.com) - Das Race of Champions (RoC) in London war am vergangenen Wochenende auf den ersten Blick eine phänomenale Veranstaltung vor einem begeisterten Publikum, aber ganz ausverkauft war das Wembley-Stadion nicht. Dies lag an verschiedenen Gründen.
Vor allem vermissten die britischen Fans natürlich ihren Superstar Lewis Hamilton, der im Juli eigentlich sein Kommen angesagt hatte, dann aber doch nicht am Race of Champions teilnahm, weil er anderen Verpflichtungen nachkommen musste: "Seine Präsenz", seufzte Coveranstalter Fredrik Johnsson gegenüber 'autosport.com', "wäre sicher positiv gewesen, weil er so populär ist."

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"Lewis hat immer gesagt, dass er bei uns fahren möchte, und ich hoffe, dass wir das für nächstes Jahr hinbekommen. Dieses Jahr war er nicht da, weil er eine Sponsorenverpflichtung erfüllen musste, die schon lange überfällig war. Die konnte er nicht verschieben", so der Skandinavier.
Weitere Gründe dafür, dass das Stadion nicht ausverkauft war, waren Probleme mit den Tickets, die zum Teil zu spät verschickt wurden, sowie der Termin, denn viele Londoner kümmerten sich am vergangenen Wochenende lieber um ihre Weihnachtseinkäufe als um Motorsport.
Für die Zukunft hat das Race of Champions "viele Angebote von großen Stadien auf der ganzen Welt" vorliegen, "aber wir werden uns zusammensetzen und nach Neujahr mit Wembley sprechen. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass wir hierher zurückkehren werden, ist recht hoch", teilte Johnsson mit.
Außerdem denken die Veranstalter offenbar darüber nach, künftig vor dem Race of Champions regionale Wettbewerbe durchzuführen - etwa in Asien oder Amerika. Die Gewinner der dortigen Veranstaltungen würden dann auch in Wembley beim Weltfinale antreten dürfen. Eine richtige Rennserie auf RoC-Basis ist aber nicht geplant.










