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Kaffer: Leistung wurde nicht belohnt
Pierre Kaffer zeigte beim Sechs-Stunden-Rennen auf der Nordschleife eine starke Aufholjagd, wurde dann aber durch eine defekte Antriebswelle ausgebremst
(Motorsport-Total.com) - Beim Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring konnte Pierre Kaffer zeigen, welches Potential in ihm und dem Academy-Ferrari von Jürgen Oppermann und Otto Altenbach steckt. Für ein zählbares Ergebnis fehlte jedoch das gewisse Quäntchen Glück. Von den ersten Metern an, die Kaffer mit dem speziell auf die Bedürfnisse der Nordschleife adaptierten Ferrari F430 GT2 fuhr, war der 32jährige Sportwagenprofi begeistert.
"Sowohl Michelotto als auch die Mannschaft rund um Jürgen Oppermann und Otto Altenbach hat in der Vorbereitung einen super Job gemacht. Zusammen mit dem Fahrwerkshersteller Bilstein hat man zudem ein Fahrwerkssetup ausgearbeitet, das hier auf der Nordschleife bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Projektes sehr gut funktioniert", sagte er.

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Wie gut der Ferrari funktioniert, konnte Kaffer im Rennen zeigen. Nachdem im Training ein Ausritt auf Öl von Jürgen Oppermann eine gute Trainingszeit verhinderte, musste Kaffer das Feld von hinten aufräumen. "Der Ferrari bekam zwischen dem Training und dem Rennen einen komplett neuen Unterboden sowie eine neue Frontschürze. Das Team hat es geschafft, den Wagen bis zum Rennstart wieder zusammen zu bauen, eine unglaubliche Leistung der Truppe. Trotzdem war der Wagen natürlich nicht optimal eingestellt, dafür fehlte den Jungs schlichtweg die Zeit."
Trotzdem konnte Kaffer den Speed der Spitze mitgehen, auch wenn die Devise war, das Auto heil ins Ziel zu bringen. "Auf der Strecke war sehr viel Verkehr und es gab auch eine Reihe Unfälle. Somit fuhr ich eher auf Sicherheit als am Limit, denn mein oberstes Ziel war es, den F430 ohne Blessuren an Jürgen Oppermann zu übergeben. Trotzdem war meine persönliche Bestzeit eine 8:25.222 - damit können wir an einem solchen Wochenende sehr zufrieden sein."
Allerdings kam der Bolide dennoch nicht ins Ziel: Ein Antriebswellendefekt zwang Jürgen Oppermann zur Aufgabe.










