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Wichtiger zweiter Platz bringt Rossi die WM-Führung

13. Juli 2008 - 19:21 Uhr

Auch mit zweiten Plätzen kann man Weltmeister werden, wie Valentino Rossi heute in Deutschland gelernt hat - Sturz von Jorge Lorenzo

Valentino Rossi
Mit ein bisschen Glück hat Valentino Rossi heute die WM-Führung übernommen
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Das WM-Rennen ist offiziell wieder ein Dreikampf: Weil Spitzenreiter Dani Pedrosa heute auf dem Sachsenring eine Nullnummer geschrieben hat, reichte Valentino Rossi ein zweiter Platz, um wieder die Gesamtführung zu übernehmen. Der Italiener liegt nun 16 Punkte vor Pedrosa und 20 vor dem heutigen Sieger Casey Stoner.

"Für die Weltmeisterschaft ist das sehr, sehr wichtig", analysierte er mit einem Strahlen im Gesicht. "Ich habe in Assen einen Fehler gemacht, heute war Dani dran. Das ist Pech, aber that's Racing. Jetzt liegen wir wieder vorne - ein schönes Gefühl. Dani ist aber ein harter Knochen und wir wissen, dass er wieder vorne mitfighten wird. Im Moment mache ich mir sowieso eher wegen Casey Gedanken, denn er ist seit einigen Rennen unglaublich schnell unterwegs."

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"Heute", so Rossi, "starteten wir aus der dritten Reihe, wodurch ich am Start dem üblichen Chaos ausgesetzt war. Dadurch habe ich ein bisschen Zeit auf die Spitzenfahrer verloren. Als ich dann hinter Casey lag, funktionierte meine M1 sehr gut, auch die Bridgestone-Regenreifen hatten sehr guten Grip. Ich fühlte mich selbstbewusst und gab alles, aber ich hatte keine Chance, ihn einzuholen, also muss es nun wieder das Ziel sein, immer in die erste Reihe zu kommen."

Fiat-Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo hatte mit zu wenig Grip des Hinterreifens zu kämpfen und kam schon in der Anfangsphase zu Sturz. Seine Bilanz: "Ich hatte heute Morgen ein gutes Gefühl, denn ich dachte, ich würde im Regen eine gute Chance auf ein gutes Resultat haben würde. Im Warmup stimmte dann aber irgendetwas nicht. Ich hatte nicht genug Grip, daher fehlte es mir am nötigen Vertrauen", teilte der Spanier mit.

"Der Crash passierte, als ich nach der vierten Kurve das Gas aufdrehte und das Heck verlor", fügte er an. "Schade, aber zumindest habe ich mir diesmal nicht wehgetan. Für mich selbst bin ich auch nicht enttäuscht, aber es tut mir leid für meine Crew. Das Gute am heutigen Tag ist, dass ich mich mit jedem Rennen besser fühle, auch wenn wir Schwierigkeiten damit haben, unser Paket maximal auszuschöpfen."

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