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Speedway: Das Ringen um Platz acht

05. September 2008 - 13:32 Uhr

Nicht nur der Titel ist hart umkämpft, sondern auch die Plätze unter den Top 8, die den Verbleib in der WM 2009 sichern

Scott Nicholls
Scott Nicholls zählt zu den hochkarätigen Anwärtern auf den achten Platz
© MST

(Motorsport-Total.com) - Die Speedway-WM teilt sich in zwei Schauplätze: Ganz vorne kämpfen Nicki Pedersen und Jason Crump um die Krone - und weiter hinten balgt sich ein ganzes Rudel Fahrer um den rettenden achten Platz. Denn nur die ersten Acht sind auch im nächsten Jahr wieder automatisch für die WM gesetzt. Die restlichen Startplätze werden in einem harten Qualifikationsverfahren neu vergeben - oder von permanenten Nominierungen der dafür zugelassenen nationalen Verbände besetzt.

Beim letzten Grand Prix in Dünaberg hat sich Fredrik Lindgren auf den rettenden achten Rang gehangelt. Der Schwede, der seine erste komplette Saison in der WM bestreitet, schubste Rune Holta mit einer Sieben-Punkte-Fahrt in Lettland vom rettenden Ufer.


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Unter den Anwärtern auf die Top 8 finden sich eine ganze Menge Hochkaräter: Holta, Niels-Kristian Iversen aus Dänemark sowie die Briten Scott Nicholls und Chris Harris liegen alle nur 14 Punkte hinter Lindgren und können den Schweden noch vom Sockel stoßen, wenn sie bei den letzten drei Grands Prix regelmäßig ins Finale kommen.

Und auch Bjarne Pedersen hat die direkte Qualifikation noch nicht abgeschrieben. Der Däne, der mit WM-Spitzenreiter Nicki Pedersen weder verwandt noch verschwägert ist, musste dieses Jahr schon zwei Grands Prix verletzungsbedingt auslassen. Er will aber bis zum Finale am 11. Oktober im Fußballstadion von Schalke 04 die dazu entgangenen Punkte wieder aufgeholt haben.

"In Lettland kam ich endlich mal wieder in Halbfinals, nachdem ich an dieser Hürde zuletzt so oft ganz knapp gescheitert war", meint der stille Däne mit der sanften Stimme. "Aber ich hatte dort die letzte Startplatzwahl. Letzten Endes konnte ich nur einen einzigen Punkt auf die Gruppe vor mir gutmachen. Das war mir zu wenig. Denn so langsam gehen mir die Grands Prix aus. Da muss bei den nächsten Rennen deutlich mehr kommen."

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