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Transsyberia: Suzuki-Teams sind Klassenbeste

22. Juli 2008 - 20:19 Uhr

Vor dem letzten Drittel der Transsyberia-Rallye 2008 führen die beiden Suzuki-Teams in der Klasse 2A - Herren in Gesamtwertung auf Rang 15

Suzuki-Herren-Team
Das Herren-Team von Suzuki führt bei der Transsyberia in der Klasse 2A
© Transsyberia Rallye

(Motorsport-Total.com) - Als Führende der Klasse 2A (4x4 Fahrzeuge mit Dieselmotor bis 3 Liter Hubraum) nehmen die beiden Suzuki-Teams das letzte Drittel der Transsyberia-Rallye 2008 unter die Räder ihrer Grand Vitara DDiS. Am Wochenende hatte der rund 60 Fahrzeuge zählende Tross die Mongolei erreicht. Seither beherrscht raues Terrain ohne jeglichen Asphalt den Marathonevent, der am kommenden Freitag mit der Zielankunft in Ulan Bator endet. Nach elf von 14 Etappen liegt das Suzuki-Frauen-Team auf
Gesamtrang 18. Das Suzuki-Herren-Team hat die heutige Sonderprüfung mit der sechstschnellsten Zeit absolviert und ist damit in der Gesamtwertung auf Platz 15 vorgerückt.

Statt Straßen oder Wegen zu folgen, liegt die Navigation in der Mongolei ausschließlich in den Händen der Beifahrer. Vor allem für Neuling Alexandra Hahn, Co-Pilotin im Suzuki-Damen-Team, keine leichte Aufgabe: "Roadbook lesen, GPS bedienen, reden mit Melina, immer einen Schritt vorausgucken - als Beifahrerin hat man einen koordinativen Job. Die große Herausforderung ist, alles unter einen Hut zu bringen. Aber bis dato haben wir alles gut gemeistert", erklärt die 28-järige Offizieranwärterin, die bei einem Bundeswehrtraining und im Suzuki Offroad Camp erste Allraderfahrungen sammelte und bei der Transsyberia ihr Rallye-Debüt feiert.

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"Ich merke, dass ich an den Aufgaben, aber auch an den Problemen, die man hat, wachse", sagt Melina Frey (26). Die Südafrikanerin ist zuversichtlich: "Zur Zeit läuft es wie geschmiert. Und so wird das auch bleiben!"

Unterstützt werden die Frauen von ihren Teamkollegen im zweiten Suzuki, dem fünffachen Dakar-Teilnehmer Andreas Kramer (38) und seinem Beifahrer Kurt Ettenberger. "Am Anfang hatten wir lediglich das Ziel, beide Autos nach Ulan Bator zu bringen. Jetzt, einige Tage vor dem Finish, gehen wir noch einen Schritt weiter: Ein Auto soll eine gute Platzierung erreichen", erzählt der 39-jährige Prototypenbauer.

Für die kommenden Etappen fühlen sich beide bestens vorbereitet: "Die Off-Road Strecken in der Steppe und die Berge, das ist eher das Terrain für unsere Fahrzeuge. Wir genießen es, riskieren nichts und wollen gesund wieder heim kommen", so Andreas Kramer. Dass das schwere Gelände zwischen Altai-Gebirge und Wüste Gobi dem Auto quasi "auf den Leib geschnitten" ist, stellte das Team schon bei er ersten Etappe auf
mongolischem Boden unter Beweis: Die anspruchsvolle Sonderprüfung auf
dem Weg nach Mankhan absolvierte der Grand Vitara mit der Startnummer 34 auf Platz acht.