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Die Penske-Piloten über das schwierige Sonoma
Ausgerechnet in Sonoma muss sich Helio Castroneves um seine letzte Titelchance bemühen - bisher keine großen Penske-Erfolge in Kalifornien
(Motorsport-Total.com) - Im Jahr 1970 war es der unvergessene Mark Donohue, der Roger Penske in Sonoma dessen erste Pole Position im US-amerikanischen Formelsport überhaupt schenkte, doch Siege sind in Nordkalifornien für die rot-weißen Dallara-Hondas seit jeher absolute Mangelware.
Helio Castroneves hielt sich in den vergangenen beiden Jahren zwar konstant in den Top 5 auf, doch bislang hat er auf dem Infineon Raceway noch nicht einmal eine einzige Führungsrunde zu verzeichnen. Das muss sich am Wochenende dringend ändern, wenn der Brasilianer noch eine Titelchance aufrecht erhalten will.
"Ich will die Angelegenheit auf ein neues Level befördern", erklärte Castroneves denn auch im Vorfeld. "Wir sind noch nicht geschlagen, aber wir brauchen ein ganz starkes Wochenende, um im Titelkampf zu bleiben." Dies soll auf einer schwierigen Strecke geschehen. "Sie hat viele Hügel, enge Kurven und hohe Geschwindigkeiten", beschreibt er die anspruchsvollen 3,367 Kilometer.
Im Gegensatz zu Castroneves und dessen sieben (!) zweiten Plätzen hat sich Teamkollege Ryan Briscoe bereits zweimal in die Siegerlisten der aktuellen IndyCar-Saison eintragen können. Und auch in Sonoma gab es 2005 bereits ein Erfolgserlebnis, als er seine erste IRL-Pole überhaupt holte.
"Die Strecke wird mir daher immer in guter Erinnerung bleiben", behauptete der Australier, der Sonoma als "körperlich und mental sehr anspruchsvoll" beschreibt. "Es geht rauf und runter und viele Kurven sind absolut blind anzufahren. Es ist eine Herausforderung, aber es macht auch irrsinnig viel Spaß."









